Anhand der aktuellen Änderungen und Änderungswünsche
- hinsichtlich Raumordnung und Bebauungsbestimmunge haben wir uns mangels Vorliegens eines entsprechenden Konzeptes gegen diese Änderungen ausgesprochen, wie wohl wir sehr für einen geplanten, sinnvollen Bau von leistbarem Wohnraum für die Menschen in Langenzersdorf stehen.
Jedoch nicht auf Zuruf von Bauträgern, die versprechen günstigen Wohnraum zu schaffen und dann nicht einmal die Wohnbauförderung, eine wichtige Grundlage für leistbares Wohnen in der heutigen Zeit, bekommen.
Zuruf schafft Zersiedlung, Bauwerke an Plätzen, die anders besser genutzt werden könnten, anstatt sinnvoll ein Konzept für den Ort zu entwickeln, nach Stärken und Schwächen für bestimmte Entwicklungen und daraus dann eine passende neue Widmung über den gesamten Ort zu legen und Gefälligkeiten abzustellen.
Ein leistbarer Wohnraum für unsere junge Generation sollte nicht von profitgierigen Bauträgern, die das Blaue vom Himmel versprechen, zunichte gemacht werden!
Diese Forderung von uns in einem offenen Brief an den Bürgermeister wurde von diesem öffentlich erwidert mit der Aussage, es gäbe ein aktuelles Entwicklungskonzept. Wie wir aber wissen, stammt das letzte beschlossene Konzept aus dem Jahr 2002 und ist wohl nicht mehr zeitgemäß - vor allem als derartige Konzepte alle 10 bis 15 Jahre anzupassen sind. Also allerspätestens 2017 wäre ein neues zu erstellen gewesen, ein Verzug von momentan acht Jahren!
Kein Wunder, wie stückhaft unser Ort "entwickelt" wird.
Wir wollen eine komplette Bausperre für größervolumigen Wohnbau, bis ein derartiges Konzept - mit allen Gemeinderäten abgesprochenen und selbstverständlich mit Bürgerbeteiligung - erarbeitet und beschlossen ist und wir eine sinnvolle Entwicklung unseres Ortes auf Generationen hinaus sicherstellen können.
Christian Hrdliczka
