Langenzersdorf braucht endlich Vernunft und Verantwortung
Wer die Gemeinderatssitzungen in Langenzersdorf verfolgt, merkt schnell: Nach
vielen Jahren in der Parteipolitik fällt es unserem Bürgermeister sichtbar schwer, andere Meinungen zu akzeptieren. Anstatt echten politischen Austausch zuzulassen, wird Kritik abgeblockt –
und wichtige Kontrollfunktionen werden vorsorglich an Koalitionspartner delegiert.
Das in Ausarbeitung befindliche Budget ist ein Offenbarungseid:
Mindestens 20,6 Millionen Euro Schulden.
Die höchsten Abgaben und Gebühren.
Über 600.000 Euro jährliche Zinslast – mehr als wir gemeinsam für Straßen, soziale Unterstützung und Vereine ausgeben.
Währenddessen wird als Ausrede bemüht, dass es anderen Gemeinden ähnlich gehe. Doch wir von der Bürgerliste Für.LE sagen deutlich: Langenzersdorf wurde seit 2021 in die Tilgungsunfähigkeit
geführt – durch politische Entscheidungen, nicht durch Schicksal.
Dass die selbe Partei in Bund, Land, den Gemeinden und den Kammern auch Fehler gemacht hat, hilft uns da nicht weiter.
Wir sind eine Abgangsgemeinde geworden. Der finanzielle Handlungsspielraum? Praktisch null. Rücklagen? De facto aufgebraucht.
Der Alltag besteht aus Löcherstopfen und Notverwaltung. Soziale Leistungen und Umweltprojekte werden gekürzt – und das in einer Zeit, in der beides wichtiger denn je wäre.
Die Endabrechnung der Großprojekte zeigt deutlich:
Unprofessionelle Verhandlungen und mangelnde Kontrolle haben der Gemeinde massiven, langfristigen Schaden zugefügt.
Wenn ein einziges Gebäude das gesamte Straßenbudget von 43 Jahren verschlingt, dann hat diese Koalition den Boden der Realität verloren – ganz wie Bundes-, Landesregierung und Kammern.
Und anstatt daraus zu lernen, wird der nächste Schritt gesetzt: Die planerische Seele des Orts wurde mit dem Großprojekt Dirnelwiese quasi an die Nationalbank verkauft.
Bauträgerschaft:
Erste Bank und Stift im Ortszentrum, Raiffeisen an der Hauptstraße, Glorit im ganzen Ort – und nun die Nationalbank auf der Dirnelwiese: Das ist der „soziale Wohnbau“ dieser
Bürgermeister-Koalition.
Wir sagen klar: Es reicht.
Langenzersdorf braucht wieder Vernunft, Augenmaß und echte Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern.
Wir von der Bürgerliste Für.LE bleiben dran – für Transparenz, für nachhaltige Entscheidungen und für ein Langenzersdorf, das wieder handlungsfähig wird.
